4 Tipps gegen Herbstdepression

4 Tipps gegen Herbstdepression

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Melancholie und Depression haben verschiedene Gesichter. Oftmals gehen sie mit Antriebslosigkeit, Melancholie, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit oder Sensibilität einher. Die Anzeichen bzw. Symptome von Herbstdepression sind nicht immer direkt eindeutig und sehr individuell.

Ihren Namen verdankt die Herbstdepression natürlich der Jahreszeit. Wenn die Tage kürzer und es schon sehr früh dunkel wird, kann das auf die Stimmung schlagen. Daher reagieren viele Menschen mit Stimmungsschwankungen, Müdigkeit oder sogar einer melancholischen Depression.

Halten diese Symptome mehrere Wochen oder sogar Monate an, kann es sich um eine Herbstdepression handeln.

Depressive Stimmung bei der Herbstdepression

Warum treten die Symptome einer Herbstdepression zu dieser Jahreszeit auf? Es liegt zu einem großen Teil am fehlenden Sonnenlicht. Der Lichtmangel sorgt für die Ausschüttung von Melatonin, dem „Schlafhormon“. Gleichzeitig wird weniger Serotonin, ein Glückshormon, ausgeschüttet. Sobald die Natur in einen Minimalmodus geht und es von Tag zu Tag immer früher dunkel wird, fährt auch die Stimmung vieler Menschen runter. Serotonin wird gleichzeitig auch zu einem geringen Anteil aus Tryptophan, einer Aminosäure, gebildet.

Diese Botenstoffe kannst du mit der Nahrung aufnehmen. Natürlich ist eine gesunde, nährstoffreiche Ernährung generell wichtig.

Den Mikronährstoff Tryptophan findest du z. B. in folgenden Nahrungsmitteln:

  • Getreideprodukte (Roggenvollkornbrot, Mais, unpolierter Reis, Hirse, Haferflocken, etc.)
  • Hülsenfrüchte (Erbsen, Kichererbsen, Bohnen, Linsen, etc.)
  • Gemüse und Salate (Gurken, Tomaten, Paprika, Feldsalat, etc.)
  • Pilze (Champignons, Pfifferlinge)
  • Samen und Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Erdnüsse, etc.)
  • Obst (Äpfel, Grapefruit, Mandarinen, Weintrauben, etc.)
  • Milch, Milchprodukte, Ei (Buttermilch, Joghurt, Vollmilch, Speisequark, etc.)

Laut der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde leidet beinahe jeder dritte Bundesbürger in der kalten Jahreszeit unter einem Stimmungstief bis hin zu einer Herbstdepression. Zu den Hauptursachen für die depressive Stimmung zählt vor allem die mangelnde Tageslichtzufuhr. Da wir nicht alleine Vitamin-D bilden können, sondern auf das Sonnenlicht angewiesen sind, bildet unser Körper in dieser Jahreszeit immer weniger Vitamin-D, das gute-Laune-Vitamin.

Hier kommen meine Empfehlungen für Deine regelmäßige Vitamin-D-Zufuhr:

  • Gehe täglich für 20 Minuten an der frischen Luft spazieren
  • Nutze eine Tageslichtlampe (mit 10.000 Lux) damit Dein biologischer Rhythmus „stabil“ bleibt.
  • Mach Sport bzw. tue etwas für Deine Entspannung wie Yoga, Fahrrad fahren, schwimmen, Joggen, etc. Gerade im Freien macht das nicht nur Spaß, sondern stärkt auch Deine Abwehrkräfte.

Wenn Du Fragen zur Herbstdepression hast oder meine Unterstützung brauchen kannst, dann meld Dich einfach.

Lies hier den Beitrag zu „Zeitumstellung: Depression im Winter“

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