Zeitumstellung: Depression im Winter

Zeitumstellung: Depression im Winter

Inhalt

Was für den einen Leid ist, ist des anderen Glück: Jedes Jahr wird in Deutschland zwei Mal die Zeit umgestellt. Am letzten Sonntag im März stellen wir die Uhren von Winterzeit auf Sommerzeit um. Im Oktober ist es der letzte Sonntag an dem die Uhren dann wieder auf die Winterzeit zurückgestellt werden. Letzteres ist der Beginn der Winterzeit. Viele Menschen haben damit starke Probleme, denn es stört ihren natürlichen Schlafrhythmus. Wer seinen Schlafrhythmus nicht einhält, der kann mit der Zeit unter mangelnder Energie, Konzentrationsprobleme und Depressionen leiden.

Auswirkungen der Zeitumstellung

Die Zeitumstellung wirkt sich sowohl auf die Psyche sowie auf viele Körperfunktionen aus. Es können unterschiedliche Folgen auftreten:

  • Probleme mit dem Kreislauf und Stoffwechselstörungen und damit negativen Effekt auf unser Wohlbefinden. Die innere Uhr bestimmt, wann unser Körper und unser Gehirn aufwacht, und wann er schläft bzw. in Ruhezustand ist. Probleme können entstehen, wenn dieser innere Rhythmus durcheinander gebracht wird. Unsere innere Uhr richtet sich nach dem Stand der Sonne und der Jahreszeiten sowie den Bedürfnissen unseres Körpers.
  • Schläfrigkeit kann eine weitere Folge sein. Bei Dunkelheit steigt das Schlafhormon Melatonin. Wird es am Morgen hell, sinkt der Melatoninspiegel ab und wir werden wieder wach.

Weitere Folgen können …

  • Konzentrationsprobleme
  • Antriebslosigkeit
  • Depression
  • Reizbarkeit
  • Niedergeschlagenheit
  • Appetitlosigkeit sein.

Depressionen treten im Herbst häufiger auf als im Frühling oder Sommer. Die Zeitumstellung verstärkt dies noch.

Unser Körper wie auch unsere Psyche wird beeinträchtigt. Zusätzlich belastet die geringe Tageslichtzufuhr. Aufgrund der geringen Tageslichtzufuhr bildet unser Körper immer weniger Vitamin-D, was wichtig für unser Wohlbefinden ist.

Hilfreiche Tipps für den Alltag

Du kannst ein paar Dinge tun, damit der Effekt der Zeitumstellung nicht zu krass ist.

  • Geh idealerweise 1 bzw. 2 oder mehr Abende vor der Zeitumstellung später ins Bett. Du bewirkst damit, dass Du Dich bei gleichbleibender Schlafenszeit an die Winterzeit gewöhnst.
  • Verzichte an diesem Abend auf schwere Mahlzeiten, trinke keinen Alkohol sowie koffeinhaltige Getränke.
  • Überlege Dir ein Ritual am Abend, mit dem Du Dich vorbereitest bzw. einstimmst. Das kann eine Meditation, Abendyoga, Autogenes Training oder mit einem Entspannungsbad sein.
  • Kommunikation hilft in vielen Fällen: Rede über Deine Sorgen im Bezug zur Zeitumstellung und die Folgen. Du ahnst nicht, wie viele Menschen davon betroffen sind und wie sehr es hilft zu wissen, dass Du nicht alleine bist.
  • Anpassung Deines Tagesablaufs: Pass Deinen Tagesablauf an die Winterzeit an, indem Du die Mahlzeiten wie gewöhnlich zubereitest. Bei Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten planst Du mehrere kurze Pausen von 5 – 15 Minuten ein und gehst an der frischen Luft spazieren.

Die Zeitumstellung gibt es übrigens schon sehr lang. Sie wurde 1784 von Benjamin Franklin ins Leben gerufen. Gründe waren zum einen die verlängerte Helligkeit zum Ende des Tages. Auf der anderen Seite sollte damit Energie gespart werden. Die Frage ist nur, ob die positiven oder negativen Effekte der Zeitumstellung überwiegen. Was meinst Du?

Wenn ich Dich unterstützen kann, dann meld Dich einfach bei mir!

Warum sind gesunde Grenzen wichtig?

„Gesunde Grenzen“ ist ein sehr wichtiges Thema, das oft vernachlässigt wird. Viele Menschen leiden unter chronischen Erkrankungen, die auf eine mangelnde Fähigkeit zurückzuführen sind, gesunde

Read More »

Warum fühlen wir uns verletzt?

Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte. Und jeder Mensch hat auch seine eigenen inneren Verletzungen. Verletzungen können sehr schmerzhaft und auch emotional sehr belastend sein.

Read More »